Ein neues Jahr mit viel Neuem liegt vor uns. Wir sind sehr gespannt auf
alles, was kommen wird und besonders wie wir mit allen Veränderungen zurecht
kommen werden.
Als im Dezember Kambodscha von Thailand angegriffen und ohne Erbarmen
bombardiert und beschossen wurde, war das schwer zu glauben. Kambodscha
hatte dem wenig entgegenzusetzen. Viele Familien mussten aus den
Grenzgebieten fliehen. Überall sah und hörte man Beerdigungen von
kambodschanischen Soldaten. Mehr als 600.000 Menschen waren auf der
Flucht. Wir waren unglaublich dankbar, dass gleich viel finanzielle
Unterstützung aus der ganzen Welt von PCL-Unterstützern ankam und PCL (die Organisation für die Danilo arbeitet) schnell beginnen konnte, im
großen Stil Essenspakete in Flüchtlingslager zu bringen. Wir als Familie
haben ein paar Mal geholfen hier in Siem Reap die Pakete zu packen. Es
ist erschreckend zu sehen, wie schnell eine große Anzahl an Menschen
leiden muss, weil ein paar wenige mächtige Menschen egoistische
Entscheidungen treffen. Es war schon etwas beängstigend, als auch Bomben ca. 60km von Siem Reap entfernt abgeworfen wurden.
Seit Ende Dezember gilt nun eine Waffenruhe und 18 kambodschanische
Soldaten wurden von Thailand nach 155-tägiger Gefangenschaft frei
gelassen. Thailand hält aber kambodschanisches Territorium besetzt und
ist auch während der Waffenruhe weiter vorgerückt, sodass derzeit mehr als 150.000
Menschen nicht nach Hause zurückkehren können. Wir persönlich kennen
Familien vom Norden Kambodschas, wo Hanna Physiotherapieeinsätze gemacht
hat, die nicht zurückkehren können. Eine Lösung zu finden, die für
beide Seiten annehmbar und gerecht wäre, ist praktisch unmöglich und
Kambodscha, als die schwächere Konfliktpartei ohne internationale Lobby,
wird wohl als Verlierer vom Platz gehen. Sie werden sicher Gebiete
verlieren. Der Hass und die Wut auf Thailand, ist bereits jetzt überall
zu spüren und wird sich in den Herzen der Kambodschaner weiter
verstärken.
Danilo ist dankbar, dass das PCL Kambodscha-Budget für 2026 rechtzeitig
fertiggestellt und auch vom Vorstand in den USA bewilligt wurde. Ende
des Jahres war er nun voll damit beschäftigt Änderungen vorzubereiten,
dass ab 2026 die Finanzverwaltung einfacher wird und er seine Aufgaben
besser übergeben kann.
Hanna hat durch den Ehekurs und ihre Coachingfortbildung nur wenige
physiotherapeutische Einstätze machen können, besucht aber weiterhin
einen Kambodschaner mit Behinderung regelmäßig und hat auch andere
gewinnen können, die ihn regelmäßig besuchen. Er ist teilweise so
schwach und krank, dass er nicht mehr reden kann. Er braucht viel
Ermutigung.
Ganz besonders war für Hanna, dass eine australische Familie nach Siem Reap gezogen ist, die eine 13-jährige Tochter mit Behinderung haben. Sie befindet sich auf dem Entwicklungsstand einer 2-jährigen. Der Papa kümmert sich um sie, während die Mama an Zoe und Mias Schule arbeitet. Hanna konnte mit dem Papa und der Tochter einen gleichaltrigen Jungen mit Autismus besuchen, der den ganzen Tag gelangweilt zu Hause ist. Das hat Hanna sich schon lange gewünscht – eine ausländische Familie, an der Kambodschaner sehen können, dass auch in weiter entwickelten Ländern, Menschen mit Behinderung nicht geheilt werden können und dass es auch für ausländische Eltern herausfordernd ist, ein Kind mit Behinderung groß zu ziehen.
Außerdem konnte Hanna einem Flüchtling mit Schlaganfall helfen, einen Rollstuhl zu bekommen und hat zwei Gehwägen für Kinder in der nordöstlichsten Provinz Ratanakiri organisieren können. Hanna besuchte auch mehrmals Flüchtlinge, die sie schon länger kennt und die vorübergehend in Siem Reap Zuflucht gefunden haben und und ermutigte sie. Einmal hatte sie Zoe, Mia und Lena dabei. Es war gut für die Mädels zu sehen, was es bedeutet aus der Heimat fliehen zu müssen und unter welchen primitiven Umständen sie vorübergehend im Flüchtlingslager wohnen müssen.
Ganz besonders war für Hanna, dass eine australische Familie nach Siem Reap gezogen ist, die eine 13-jährige Tochter mit Behinderung haben. Sie befindet sich auf dem Entwicklungsstand einer 2-jährigen. Der Papa kümmert sich um sie, während die Mama an Zoe und Mias Schule arbeitet. Hanna konnte mit dem Papa und der Tochter einen gleichaltrigen Jungen mit Autismus besuchen, der den ganzen Tag gelangweilt zu Hause ist. Das hat Hanna sich schon lange gewünscht – eine ausländische Familie, an der Kambodschaner sehen können, dass auch in weiter entwickelten Ländern, Menschen mit Behinderung nicht geheilt werden können und dass es auch für ausländische Eltern herausfordernd ist, ein Kind mit Behinderung groß zu ziehen.
Außerdem konnte Hanna einem Flüchtling mit Schlaganfall helfen, einen Rollstuhl zu bekommen und hat zwei Gehwägen für Kinder in der nordöstlichsten Provinz Ratanakiri organisieren können. Hanna besuchte auch mehrmals Flüchtlinge, die sie schon länger kennt und die vorübergehend in Siem Reap Zuflucht gefunden haben und und ermutigte sie. Einmal hatte sie Zoe, Mia und Lena dabei. Es war gut für die Mädels zu sehen, was es bedeutet aus der Heimat fliehen zu müssen und unter welchen primitiven Umständen sie vorübergehend im Flüchtlingslager wohnen müssen.
Der Ehekurs ist nun vollständig auf Khmer übersetzt und die ersten
Kapitel werden nachbearbeitet mit den Veränderungen, die wir während dem
ersten Kurs vorgenommen haben. Dieser hat nun schon Halbzeit. Durch den
Konflikt mit Thailand haben wir den Kurs im Dezember pausiert, denn die
Teilnehmer hatten weder die Zeit noch die Nerven dazu, die Themen
durchzuarbeiten und zu den Treffen zu kommen. Viele haben Bekannte und
Familie in den betroffenen Gebieten, um die sie sich gesorgt oder die
sie vorübergehend bei sich aufgenommen haben. Trotzdem hoffen wir den
Kurs im Februar abschließen zu können.
Mitte Januar haben wir nun einen zweite Kurs in einem Dorf 45 Minuten
entfernt von Siem Reap begonnen, wo PCL verschiedene Projekte hat. Die PCL-Mitarbeiter, die
dort arbeiten nehmen teil.
Anfang Februar wollen wir in eine möblierte Wohnung umziehen und sind
dankbar schon eine passende gefunden zu haben. Wir haben Gott sei Dank
schon viele unserer Sachen verkaufen können, aber einiges möchten wir
gerne noch loswerden.
Außerdem besuchen uns Hannas Brüder Micha und Noah, mit Michas Familie Ende Januar für zwei Wochen. Darauf freuen wir uns sehr!
Im Februar steht dann der Abschluss von Hannas Coachingausbildung an, der Umzug in die Wohnung und der Verkauf von den noch übrig gebliebenen Habseligkeiten, ein Besuch einer Frau, die überlegt sich zukünftig in Kambodscha zu investieren, ein letzter Physiotherapieeinsatz im Nordosten Kambodschas (21.02.-01.03.) und der Besuch unseres Pastors und seiner Frau aus unserer Kirche in Kirchheim/Teck.
Anfang März besucht uns dann ein langjähriger Freund, der aus der Schweiz kommt, aber in London lebt und wir werden nach Chiang Mai in Thailand fliegen, um an einer Schulung von unserem Arbeitgeber zum Thema Leiterschaft teilzunehmen.
Wenn man es so hintereinander aufschreibt und liest, was in den kommenden Wochen ansteht, könnte einem schwindelig werden. Aber wir werden einfach einen Schritt nach dem Nächsten setzen. 😊
Außerdem besuchen uns Hannas Brüder Micha und Noah, mit Michas Familie Ende Januar für zwei Wochen. Darauf freuen wir uns sehr!
Im Februar steht dann der Abschluss von Hannas Coachingausbildung an, der Umzug in die Wohnung und der Verkauf von den noch übrig gebliebenen Habseligkeiten, ein Besuch einer Frau, die überlegt sich zukünftig in Kambodscha zu investieren, ein letzter Physiotherapieeinsatz im Nordosten Kambodschas (21.02.-01.03.) und der Besuch unseres Pastors und seiner Frau aus unserer Kirche in Kirchheim/Teck.
Anfang März besucht uns dann ein langjähriger Freund, der aus der Schweiz kommt, aber in London lebt und wir werden nach Chiang Mai in Thailand fliegen, um an einer Schulung von unserem Arbeitgeber zum Thema Leiterschaft teilzunehmen.
Wenn man es so hintereinander aufschreibt und liest, was in den kommenden Wochen ansteht, könnte einem schwindelig werden. Aber wir werden einfach einen Schritt nach dem Nächsten setzen. 😊
Total dankbar sind wir auch, dass Zoe und Mia vor Weihnachten eine sehr gute
Bewertung von ihren Lehrern bekommen haben und sie auch im Deutschunterricht
gute Fortschritte machen. Trotz des Grenzkonfliktes und den großen,
bevorstehenden Veränderungen sind sie meist fröhliche und entspannte
Kinder. Dankbar sind wir auch, dass sie sich darauf freuen in eine
Wohnung umzuziehen.
Herzliche Grüße,
Danilo & Hanna, mit Zoe, Mia & Lena
Danilo & Hanna, mit Zoe, Mia & Lena




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