Mit einem Schlag ist es heiß geworden. Nachdem es viele Wochen sehr
angenehm kühl war, haben wir nun schon ein paar Nächte mit Klimaanlage
geschlafen. Wir können uns nicht erinnern, dass wir jemals schon Anfang
März mit Klimaanlage geschlafen haben. Fahrten in die Dörfer zu
medizinischen Einsätzen zehren nun viel mehr an den Kräften und
Mopedfahrten auf Siem Reaps geteerten Straßen fühlen sich an, als würde
man gegrillt werden.
Auch bei unserem Team hier in Siem Reap gibt es Veränderungen. Alan und Leanne sind für dreieinhalb Monate nach Australien in den Heimataufenthalt gegangen. Dafür ist eine koreanische Kurzmitarbeiterin, HaeEun, angekommen, die unsere Teamkollegin Jiyoung bei ihrer Arbeit (u.a. Schmuckherstellung mit benachteiligten Frauen) für sechs Monate unterstützt. Valeria, unsere brasilianische Teamkollegin, fuhr für einen Gesundheitscheck nach Bangkok und dort wurde festgestellt, dass sie eine große Operation braucht. Sie hat sich nun entschieden nach Brasilien zurückzukehren, da die Operation dort um ein Vielfaches günstiger durchgeführt werden kann und sie dann auch Unterstützung von ihrer Familie und Freunden hat. Diese überraschende Situation hat uns ein paar Tage ganz schön auf Trapp gehalten. Da zuerst angedacht war, die Operation gleich in Bangkok durchführen zu lassen, waren wir sehr dankbar, dass Jiyoung alles stehen und liegen gelassen hat und ganz kurzfristig nach Bangkok geflogen ist, um Valeria zu unterstützen.
Ein ganz besonderer Höhepunkt in den letzten zwei Monaten war der Besuch eines Leiters unserer Kirche in Sachsen mit seiner Familie. Mit fünf Kindern haben sie einen enormen logistischen Aufwand auf sich genommen. Das war mega-wertschätzend! Auch wenn die Zeit sehr kurz war und ultra-schnell verflogen ist, haben wir jede Minute mit ihnen genossen.
Auch bei unserem Team hier in Siem Reap gibt es Veränderungen. Alan und Leanne sind für dreieinhalb Monate nach Australien in den Heimataufenthalt gegangen. Dafür ist eine koreanische Kurzmitarbeiterin, HaeEun, angekommen, die unsere Teamkollegin Jiyoung bei ihrer Arbeit (u.a. Schmuckherstellung mit benachteiligten Frauen) für sechs Monate unterstützt. Valeria, unsere brasilianische Teamkollegin, fuhr für einen Gesundheitscheck nach Bangkok und dort wurde festgestellt, dass sie eine große Operation braucht. Sie hat sich nun entschieden nach Brasilien zurückzukehren, da die Operation dort um ein Vielfaches günstiger durchgeführt werden kann und sie dann auch Unterstützung von ihrer Familie und Freunden hat. Diese überraschende Situation hat uns ein paar Tage ganz schön auf Trapp gehalten. Da zuerst angedacht war, die Operation gleich in Bangkok durchführen zu lassen, waren wir sehr dankbar, dass Jiyoung alles stehen und liegen gelassen hat und ganz kurzfristig nach Bangkok geflogen ist, um Valeria zu unterstützen.
Ein ganz besonderer Höhepunkt in den letzten zwei Monaten war der Besuch eines Leiters unserer Kirche in Sachsen mit seiner Familie. Mit fünf Kindern haben sie einen enormen logistischen Aufwand auf sich genommen. Das war mega-wertschätzend! Auch wenn die Zeit sehr kurz war und ultra-schnell verflogen ist, haben wir jede Minute mit ihnen genossen.
Außerdem haben uns gute Freunde von Hannas Bruder für zwei Wochen in
Siem Reap beehrt, die mit ihrer Familie durch Kambodscha und Thailand
gereist sind.
Hier nochmal eine explizite Einladung vorbei zu kommen. Für uns ist es immer wieder sehr ermutigend, Menschen aus unserer ersten Heimat, in unsere zweite Heimat mit hineinzunehmen. Sowohl Kambodscha als auch die Nachbarländer haben touristisch viel zu bieten. Das haben uns beide Familien auch wieder bestätigt.
Hier nochmal eine explizite Einladung vorbei zu kommen. Für uns ist es immer wieder sehr ermutigend, Menschen aus unserer ersten Heimat, in unsere zweite Heimat mit hineinzunehmen. Sowohl Kambodscha als auch die Nachbarländer haben touristisch viel zu bieten. Das haben uns beide Familien auch wieder bestätigt.
Auch
PCL (People for Care and Learning – Menschen für Fürsorge und Bildung)
hatte für eine Woche Besuch aus den USA. Der gesamte Vorstand kam mit
einem großen Team nach Kambodscha. Es wurden etliche neue Gebäude
offiziell eingeweiht und der Spatenstich für ein neues Lernzentrum
begangen. Außerdem wurden drei langjährige kambodschanische
Bereichsleiter als Isaacs Stellvertreter eingesetzt – ein wichtiger
Schritt in dem Bestreben, PCL Kambodscha mehr und mehr in einheimische
Leitung zu übergeben. Wir sind froh, dass Isaac auch mitkommen konnte. Sie
mussten ja als Familie schon Anfang Januar in die USA fliegen wegen
Komplikationen in der Schwangerschaft. Gott sei Dank war die Situation
stabil genug, dass er mit dem wichtigen Besuch einfliegen konnte. Nun
steht die Geburt ihres zweiten Kindes unmittelbar bevor und damit auch
Veränderungen in ihrem Familienleben. Sie planen im Mai nach Kambodscha
zurückzukehren.
Hanna war im Januar und Februar viel in den
Dörfern unterwegs, meist mit ihrer Schweizer Freundin Antonia und ihren
zwei kambodschanischen Kollegen Lam & Ed. Sie genießen es als
starkes Team zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig zu ergänzen.
Im Oktober vergangenen Jahres hat uns der Pastor unserer Kirche hier vor Ort angefragt, ob wir uns vorstellen könnten, Teil des Leitungsteams zu
werden. Nach längerem überlegen haben wir zugesagt. Wir schätzen unsere
Kirche sehr und wollen gerne dazu beitragen, dass sie gute nächste
Entwicklungsschritte macht. Die Leitungstreffen finden
Sonntagnachmittags statt und unsere Kinder verbringen währenddessen Zeit
mit den Kindern des Pastorenehepaars.
Die Elterngruppe der Kirche, die Hanna jeden Dienstagmorgen leitet,
war in den letzten Monaten sehr geschrumpft. Nur Hanna und ihre Freundin
kamen regelmäßig. Doch nun ist eine Familie aus Südafrika, eine
englisch-kambodschanische Familie und eine alleinerziehende
kambodschanische Mutter dazu gekommen. Alle sind sehr dankbar für diese
Gruppe – die Väter genießen es, Zeit miteinander zu verbringen und
ihren Söhnen zu helfen, gut mit den anderen Kindern zu spielen. Die
Väter arbeiten nachmittags und abends und haben deshalb morgens Zeit
dabei zu sein.
Nachdem in PCL viele Bauvorhaben vor dem Besuch des Vorstandes
abgeschlossen wurden, wurde es für Danilo etwas ruhiger im Finanzbüro.
So konnten wir den Eheworkshop wieder neu in den Blick nehmen und
priorisieren. Wir sind dankbar, dass wir schon gut vorangekommen sind
und hoffen, dass wir bis zum Deutschlandaufenthalt im Juni fertig werden, das Material
dann schnell übersetzt und gedruckt wird, sodass wir in der zweiten
Jahreshälfte wieder einen Workshop anbieten können.
Wir schauen zurück auf zwei sehr volle, aber sehr erfüllende Monate und
sind gespannt, was in den nächsten Wochen passieren wird.
Herzliche Grüße,
Danilo & Hanna, mit Zoe, Mia & Lena



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