Liebe Freunde,
Wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet? Bei uns hier im Kambodscha stehen noch zwei weitere Neujahrsfeiern an. Das chinesische Neujahr wird Ende Januar gefeiert und das Kambodschanische im April.
Wir hoffen, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet? Bei uns hier im Kambodscha stehen noch zwei weitere Neujahrsfeiern an. Das chinesische Neujahr wird Ende Januar gefeiert und das Kambodschanische im April.
Heute wollen wir euch berichten, was wir in den letzten zwei Monaten erlebt haben…
Der
PCL-Vorstand (People for Care and Learning – Menschen für Fürsorge und
Bildung) in den USA hat im Dezember sein Feedback zum Budget-Entwurf für
2025 gegeben und Danilo musste noch einige Dokumente und ausführlichere
Zahlen nachreichen. Grundsätzlich möchte der Vorstand, dass mehr und
mehr Einkommen in Kambodscha selbst generiert wird und trotz Inflation
und neuer Projekte, die Investitionen und Spenden aus den USA nicht kontinuierlich weiter
wachsen. Prinzipiell ist PCL Kambodscha dabei auf einem guten Weg. Durch
die zwei Restaurants, die sie betreiben, wird Geld erwirtschaftet. Auch
zwei Schulen, wo Englisch und Computer unterrichtet wird, verlangen
kleine Gebühren von den Schülern, wobei Schüler, die die Gebühren nicht
aufbringen können, ein Stipendium erhalten können. Darüber hinaus
verkauft die Trainingsfarm regelmäßig Produkte (Reis, Gemüse, Schweine,
Hühner, etc.) und eine Rinder- und Wasserbüffelherde wird derzeit
aufgebaut, wo zukünftig noch mehr Einkommen erzielt wird.
Leider musste Isaac (der PCL Kambodscha-Direktor) mit seiner Familie wegen Problemen in der Schwangerschaft schon eher als geplant und Hals über Kopf Anfang des Jahres in die USA fliegen. Das geplante Vorstandstreffen mit Isaac am 8. Januar, wo das Budget für 2025 final beschlossen werden sollte, wurde deshalb in den Februar verschoben, was den Start ins Jahr im Bereich Buchhaltung deutlich komplizierter macht. PCL Kambodscha arbeitet nun erst einmal mit dem Budget von 2024 weiter, was aber deutlich weniger Ausgaben erlaubt, als eigentlich geplant.
Leider musste Isaac (der PCL Kambodscha-Direktor) mit seiner Familie wegen Problemen in der Schwangerschaft schon eher als geplant und Hals über Kopf Anfang des Jahres in die USA fliegen. Das geplante Vorstandstreffen mit Isaac am 8. Januar, wo das Budget für 2025 final beschlossen werden sollte, wurde deshalb in den Februar verschoben, was den Start ins Jahr im Bereich Buchhaltung deutlich komplizierter macht. PCL Kambodscha arbeitet nun erst einmal mit dem Budget von 2024 weiter, was aber deutlich weniger Ausgaben erlaubt, als eigentlich geplant.
Auch der Physiotherapieeinsatz im Dezember im Nordosten Kambodschas lief
diesmal nicht so wie geplant. Hannas Schweizer Freundin, die mitkommen
wollte, hatte plötzlich so große Schmerzen, dass sie in die Hauptstadt
fuhr, um sich operieren zu lassen. Gott sei Dank konnte sie erst einmal
eine Antibiotikatherapie probieren und ist mit einem Tag Verspätung doch
noch zum Einsatz nachgereist. Auch ihre kambodschanische Kollegin hatte
am Abend vor der Abreise gesundheitliche Probleme. Trotzdem ist sie
mitgekommen.
Hanna fuhr schon am Mittwochmorgen alleine los, um in einer Provinzhauptstadt und Umgebung bereits Einsätze zu machen. Leider war Danilo währenddessen zu Hause total gestresst, weil er neben dem Haushalt, den Kindern und dem Packen auch noch einige Aufgaben für PCL fertig bekommen wollte. Auf der Fahrt am Samstagmorgen zu Hanna, rammte er dann einen Betonpfeiler, was unser Auto auf der rechten Seite stark beschädigte, inklusive plattem Reifen. Gott sei Dank ist niemand verletzt wurden. Durch den Pfeiler sind sie nicht den Abhang hinunter gefahren und haben sich nicht überschlagen. Aus dem Nichts kam ein „Engel“, der Danilo beim Reifenwechsel geholfen hatte. Unsere Versicherung übernahm die Reparaturkosten, obwohl wir den Schaden erst eine Woche später gemeldet haben. Außerdem konnten wir nach einer kleinen Reparatur unterwegs, auch alle Fahrten in die Dörfer machen bei teilweise sehr schlechten Straßenbedingungen. All diese Tatsachen brachten uns zum Staunen und Danken.
Hanna fuhr schon am Mittwochmorgen alleine los, um in einer Provinzhauptstadt und Umgebung bereits Einsätze zu machen. Leider war Danilo währenddessen zu Hause total gestresst, weil er neben dem Haushalt, den Kindern und dem Packen auch noch einige Aufgaben für PCL fertig bekommen wollte. Auf der Fahrt am Samstagmorgen zu Hanna, rammte er dann einen Betonpfeiler, was unser Auto auf der rechten Seite stark beschädigte, inklusive plattem Reifen. Gott sei Dank ist niemand verletzt wurden. Durch den Pfeiler sind sie nicht den Abhang hinunter gefahren und haben sich nicht überschlagen. Aus dem Nichts kam ein „Engel“, der Danilo beim Reifenwechsel geholfen hatte. Unsere Versicherung übernahm die Reparaturkosten, obwohl wir den Schaden erst eine Woche später gemeldet haben. Außerdem konnten wir nach einer kleinen Reparatur unterwegs, auch alle Fahrten in die Dörfer machen bei teilweise sehr schlechten Straßenbedingungen. All diese Tatsachen brachten uns zum Staunen und Danken.
Darüber hinaus haben wir wieder viel Gutes erlebt. Im Folgenden ein paar Schlaglichter:
- Obwohl Danilo total gestresst und müde bei Hanna ankam, war ihm klar,
dass wir den Einsatz nicht abbrechen sollten, was Hanna vorschlug. Er
und die Kinder hatten eine sehr schöne Zeit, während Hanna in
Dörfern und auf Hausbesuchen unterwegs war.
- Hannas Schweizer Freundin und ihre
kambodschanische Kollegin möchten nun einmal im Monat in der nordöstlichsten
Provinz Ratanakiri medizinische Einsätze machen und kümmern sich auch um Leute,
die zur Behandlung nach Siem Reap kommen. Sie haben gleich fünf Patienten mit
nach Siem Reap genommen und hatten eine gute Zeit zusammen.
- Leider sind drei schwerbehinderte Kinder, die alle unter drei Jahre alt waren, im letzten Jahr verstorben. Hanna hatte alle drei noch im Dezember 2023 behandelt. Zwei von ihnen hatten Rollstühle bekommen. Gott sei Dank haben ihre Verwandten die Rollstühle nicht mit den toten Kindern begraben, was eigentlich Sitte ist. So konnte Hanna die zwei Rollstühle für zwei andere Kinder anpassen, die einen brauchten, aber nicht zum staatlichen Rehabilitationszentrum fahren konnten, um sich einen abzuholen. Die angepassten Rollstühle wurden dann direkt zu ihnen gebracht.
Am 29. Januar steht Hannas erstes Seminar
für ein
kambodschanisches Team an, indem sie von ihren Erfahrungen bei Hausbesuchen in den letzten Jahren berichten kann. Sicher werden Hanna und das Team einiges voneinander lernen können. Obwohl Hanna schon etwas aufgeregt ist,
freut sie sich sehr darauf.
Wie seid ihr ins neue Jahr gestartet? Wir freuen uns, auch von euch zu hören!
Herzliche Grüße,
Hanna & Danilo, mit Zoe, Mia
& Lena



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