Eigentich sollte der Blogeintrag hier schon Mitte Dezember erscheinen, doch irgendwie hielten uns kranke Kinder, Vorträge, Arzttermine,
organisatorische Dinge für die Wiederausreise und der Alltag mit drei Kindern in Deutschland ständig auf
Trapp. Nun in Kambodscha angekommen war auch viel los. Deshalb erscheint unser Update von Dezember erst heute. 😅
Lena ist alles in allem, Gott sei Dank, ein entspanntes Baby, das unsere Familie sehr bereichert. Auch Hanna hat sich gut erholt und genießt ihr Leben ohne Übelkeit und mit alter Kraft.
Besuch aus den Niederlanden: Evelien (unsere ehemalige Kurzzeit- Mitarbeiterin in Siem Reap) und ihr Verlobter besuchten uns in Lengenfeld |
Das wichtigste zuerst: Am 30.12. reisen wir wieder nach Kambodscha aus.
Nach einer Übernachtung in Bangkok planen wir am 1. Januar 2023 wieder in Siem
Reap anzukommen. Wir sind dankbar, dass wir nach längerem Suchen doch noch vergleichsweise
günstige Flüge gefunden haben und bei Freunden in Bangkok übernachten können.
Außerdem wurden alle coronabedingten Einschränkungen sowohl in Thailand als
auch in Kambodscha aufgehoben.
Bis zur Ausreise haben wir noch viel zu tun und es graut uns ehrlich gesagt vor dieser Übergangszeit, die gefüllt ist mit viel Arbeit und vielen Emotionen. Wir brauchen Kraft und inneren Frieden.
Zoe und Mia fühlen sich sehr wohl in Schule und Kindergarten. Nun heißt es wieder Abschied nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass Zoes geliebte Schule in Siem Reap Ende Dezember, aufgrund zu geringer Schülerzahlen, geschlossen wird. Das haben wir Mitte Oktober erfahren. Nun haben wir Zoe an einer anderen internationalen Schule angemeldet. Leider gibt es in deren Kindergarten (noch) keinen Platz für Mia und sie steht auf der Warteliste. Wir wünschen uns, dass Mia zur richtigen Zeit einen Platz bekommt.
Außerdem ist es uns ein Anliegen, dass sich Zoe an der neuen Schule schnell wohl fühlt und sie Kraft, Motivation und Freude für den Neustart hat. Die Schule beginnt bereits am 2. Januar (das wussten wir zum Zeitpunkt als wir Flüge gebucht hatten noch nicht). Wir werden spontan schauen, wenn wir in Siem Reap angekommen sind, wie es Zoe geht. Vielleicht lassen wir sie auch noch ein paar Tage zu Hause.
Zoe hatte in den vergangenen Monaten immer wieder gesagt, dass sie sich sehr auf ihre Schule in Siem Reap freut. Die Nachricht von der Schließung der Schule, hat sie sehr gefasst aufgenommen. Es kann sein, dass die Trauer über den Verlust (sie wird sich ja nicht bewusst mit den anderen von der Schule verabschieden können) auch erst hochkommt, wenn wir wieder in Kambodscha sind. Wir sind gespannt und beten um einen tiefen Frieden für Zoe.
Positiv in dieser schwierigen Situation ist, dass viele Freunde von Zoes alter Klasse auch dorthin wechseln und Mia dort auch schon zwei Kinder in der Kindergartengruppe kennt. Außerdem sind die Schul- und Kindergartengebühren dort günstiger als in der alten Schule, was auch nicht schlecht ist, bei der derzeitigen Inflation und dem schwächelnden Euro. 😊
Wie geht es uns mit dem anstehenden Umbruch? Wir merken wieder deutlich, was es heißt, zwischen zwei Welten zu leben. Es ist anstrengend und man vermisst immer etwas. In Deutschland vermissen wir unseren Alltag, unsere Aufgaben und Freunde in Kambodscha. In Kambodscha vermissen wir Familie, Freunde, eine gute medizinische Versorgung und das leckere heimische Essen. Es ist tröstlich für uns, dass sich sowohl Zoe als auch Mia auf Kambodscha freuen.
Zurück in Siem Reap stehen vielfältige Aufgaben an: Unsere 73-jährige Kurzzeit-Mitarbeiterin Margret, wird Mitte Januar von Phnom Penh nach Siem Reap ziehen. Anfang Februar plant eine neue koreanische Langzeit-Mitarbeiterin nach Siem Reap zu ziehen, um mit Hanna zusammen zu arbeiten. Wir freuen uns sehr, wieder neue Teamkollegen in Siem Reap zu haben. Trotzdem bedeutet es auch viel Arbeit, weil wir als einzige Mitarbeiter von unserer Organisation in Siem Reap, die Aufgabe haben, ihnen bei der Eingewöhnung zu helfen und sie zu unterstützen. Wie gut, dass Danilos Freund und Leiter von PCL noch bis mindestens Ende Februar in den USA sein wird und auch Hanna sehr flexibel ist, wann sie die ersten Patienten besucht. Ende Januar soll auch das Seminar zum Thema „Ehe und Familie“ an der Bibelschule von PCL beginnen, das wir zusammen mit einer Schweizer Freundin durchführen wollen. Auch den Deutschunterricht mit Zoe, müssen wir nun noch in unserem Alltag unter bekommen. Wir brauchen Weisheit, um Prioritäten richtig zu setzen und unsere Zeit neu einzuteilen.
Wir hoffen auch, dass es klappt ein Visum für Kambodscha hier in Deutschland zu beantragen, sodass wir nicht nach ein paar Wochen in Siem Reap noch einmal das Land verlassen müssen, um in eine andere Visum-Kategorie wechseln zu können.
Von Herzen wünschen wir euch eine besinnliche Rest-Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest!
Herzliche Grüße,
Danilo & Hanna
mit Zoe, Mia & Lena
Bis zur Ausreise haben wir noch viel zu tun und es graut uns ehrlich gesagt vor dieser Übergangszeit, die gefüllt ist mit viel Arbeit und vielen Emotionen. Wir brauchen Kraft und inneren Frieden.
Zoe und Mia fühlen sich sehr wohl in Schule und Kindergarten. Nun heißt es wieder Abschied nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass Zoes geliebte Schule in Siem Reap Ende Dezember, aufgrund zu geringer Schülerzahlen, geschlossen wird. Das haben wir Mitte Oktober erfahren. Nun haben wir Zoe an einer anderen internationalen Schule angemeldet. Leider gibt es in deren Kindergarten (noch) keinen Platz für Mia und sie steht auf der Warteliste. Wir wünschen uns, dass Mia zur richtigen Zeit einen Platz bekommt.
Außerdem ist es uns ein Anliegen, dass sich Zoe an der neuen Schule schnell wohl fühlt und sie Kraft, Motivation und Freude für den Neustart hat. Die Schule beginnt bereits am 2. Januar (das wussten wir zum Zeitpunkt als wir Flüge gebucht hatten noch nicht). Wir werden spontan schauen, wenn wir in Siem Reap angekommen sind, wie es Zoe geht. Vielleicht lassen wir sie auch noch ein paar Tage zu Hause.
Zoe hatte in den vergangenen Monaten immer wieder gesagt, dass sie sich sehr auf ihre Schule in Siem Reap freut. Die Nachricht von der Schließung der Schule, hat sie sehr gefasst aufgenommen. Es kann sein, dass die Trauer über den Verlust (sie wird sich ja nicht bewusst mit den anderen von der Schule verabschieden können) auch erst hochkommt, wenn wir wieder in Kambodscha sind. Wir sind gespannt und beten um einen tiefen Frieden für Zoe.
Positiv in dieser schwierigen Situation ist, dass viele Freunde von Zoes alter Klasse auch dorthin wechseln und Mia dort auch schon zwei Kinder in der Kindergartengruppe kennt. Außerdem sind die Schul- und Kindergartengebühren dort günstiger als in der alten Schule, was auch nicht schlecht ist, bei der derzeitigen Inflation und dem schwächelnden Euro. 😊
Wie geht es uns mit dem anstehenden Umbruch? Wir merken wieder deutlich, was es heißt, zwischen zwei Welten zu leben. Es ist anstrengend und man vermisst immer etwas. In Deutschland vermissen wir unseren Alltag, unsere Aufgaben und Freunde in Kambodscha. In Kambodscha vermissen wir Familie, Freunde, eine gute medizinische Versorgung und das leckere heimische Essen. Es ist tröstlich für uns, dass sich sowohl Zoe als auch Mia auf Kambodscha freuen.
Zurück in Siem Reap stehen vielfältige Aufgaben an: Unsere 73-jährige Kurzzeit-Mitarbeiterin Margret, wird Mitte Januar von Phnom Penh nach Siem Reap ziehen. Anfang Februar plant eine neue koreanische Langzeit-Mitarbeiterin nach Siem Reap zu ziehen, um mit Hanna zusammen zu arbeiten. Wir freuen uns sehr, wieder neue Teamkollegen in Siem Reap zu haben. Trotzdem bedeutet es auch viel Arbeit, weil wir als einzige Mitarbeiter von unserer Organisation in Siem Reap, die Aufgabe haben, ihnen bei der Eingewöhnung zu helfen und sie zu unterstützen. Wie gut, dass Danilos Freund und Leiter von PCL noch bis mindestens Ende Februar in den USA sein wird und auch Hanna sehr flexibel ist, wann sie die ersten Patienten besucht. Ende Januar soll auch das Seminar zum Thema „Ehe und Familie“ an der Bibelschule von PCL beginnen, das wir zusammen mit einer Schweizer Freundin durchführen wollen. Auch den Deutschunterricht mit Zoe, müssen wir nun noch in unserem Alltag unter bekommen. Wir brauchen Weisheit, um Prioritäten richtig zu setzen und unsere Zeit neu einzuteilen.
Wir hoffen auch, dass es klappt ein Visum für Kambodscha hier in Deutschland zu beantragen, sodass wir nicht nach ein paar Wochen in Siem Reap noch einmal das Land verlassen müssen, um in eine andere Visum-Kategorie wechseln zu können.
Von Herzen wünschen wir euch eine besinnliche Rest-Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest!
Herzliche Grüße,
Danilo & Hanna
mit Zoe, Mia & Lena



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