Nun
sind wir schon fast vier Monate zurück in unserem kambodschanischen Zuhause und
sind froh sagen zu können, dass wir uns alle vier wieder sehr wohl fühlen. Wir
haben einen guten Lebens- und Arbeitsrhythmus gefunden.
Zoes
Wunde am Kopf ist Gott sei Dank sehr gut verheilt. Sie ist zwar immer noch
gestresst in einem Umfeld, wo nur Englisch oder Khmer gesprochen wird, doch sie
gewöhnt sich mehr und mehr daran. Wir versuchen nun regelmäßige Treffen zu
organisieren mit Kindern, die Khmer oder Englisch sprechen, damit sie die
Sprachen nach und nach lernt.
Mia
ist nun schon ein halbes Jahr alt, hat zwei Zähne bekommen und macht die ersten
Versuche zu krabbeln.
Unser
neues Gästezimmer wurde schon fleißig gebraucht von guten
kambodschanischen Freunden, einem Gast aus Deutschland, einem Teamkollege aus
Phnom Penh und einer Besucherin aus Großbritannien. Bald kommt uns Hannas
Bruder mit Frau besuchen, worauf wir uns sehr freuen.
| Gute kambodschanische Freunde zu Besuch |
Danilo
ist dankbar, dass er seine Aufgaben gut bewältigen kann. Neben der Mehrarbeit
im Büro von Bridge of Hope (BOH, durch die Elternzeit der Buchhalterin) hat er
nun viel zu tun, um Kurzzeit-Mitarbeiter gut auf ihre Zeit und ihre Arbeit in
Kambodscha vorzubereiten. Eine wird ab Juli für ein Jahr an der christlichen
Schule in Siem Reap lehren und die Kinder unserer Teamkollegen in
Niederländisch unterrichten. Ein Ehepaar wird im Juli/August kommen, um die
Kinderbetreuung bei unserer Konferenz zu übernehmen. Außerdem kommen drei
Personen im November für ca. zwei Wochen, um Videos von und für WEC Kambodscha
zu produzieren. Neben all der Kommunikation und den organisatorischen Dingen,
die es zu erledigen gibt, müssen derzeit auch viele Dokumente aufgearbeitet und
aktualisiert werden.
Wir
können auch berichten, dass es ein sehr gutes Treffen gab mit dem
internationalen Leiter einer Organisation, die BOH gerne übernehmen
möchte. Sie würden auch uns gerne weiter im Projekt behalten. Diese
Organisation war von Anfang an unser Favorit. Nun müssen weitere Treffen
folgen, um viele Details durchzusprechen.
Wir
haben es außerdem genossen, Zeit mit dem BOH-Team zu verbringen. Höhepunkte
waren die Hochzeit eines Paares, die sich bei uns im Projekt kennengelernt
haben, ein Gebetsnachmittag als Team und das Curryessen bei uns zu Hause vor
den Khmer Neujahr-Feiertagen.
| Hochzeit von zwei BOH-Mitarbeitern |
Die
freien Tage zu Khmer Neujahr Mitte April waren auch für uns eine gute
Möglichkeit Beziehungen zu Freunden aufzufrischen. Das hat gut getan nach all
den Wochen, in denen wir für Zoes Eingewöhnung Beziehungen eher
hintenanstellten.
| Zu Khmer Neujahr mit guten Freunden |
Nun haben wir euch wieder ein bisschen Anteil an unserem Leben gegeben. Wie geht es euch und was bewegt euch?
Liebe Grüße,
Hanna, Danilo, Zoe & Mia
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