Montag, 5. Dezember 2016

Das Einleben geht weiter


Nun sind wir schon wieder zwei Monate zurück in Kambodscha. Wow, die Zeit verging wie im Flug. Wir sind froh unsere lange To-Do-Liste abgearbeitet zu haben und erst einmal gut eingerichtet zu sein. Es tut gut wieder ein Zuhause und einen Alltag zu haben.
Vorletzte Woche hatten wir ein paar Tage frei, denn hier in Kambodscha waren drei Feiertage, das sogenannte „Wasserfest“, mit Bootsrennen und vielen Feierlichkeiten drum herum. In Siem Reap war einiges los. Hier könnt ihr ein Video dazu anschauen.

Beim Wasserfest in Siem Reap

Ein freier Tag am Pool

Danilo hat sich wieder in seine Aufgaben bei Bridge of Hope (BOH) eingearbeitet und arbeitet sehr gerne dort. Manches ist, bedingt durch die Leitung unserer Teamkollegen, nun anders im Projekt oder gerade noch im Umbruch. Er ist sehr dankbar, dass sein erster Kurzzeit-Mitarbeiter, für den er verantwortlich ist, sehr unkompliziert und selbstständig ist. Er ist Englischlehrer aus England und wird den Kindern und Mitarbeitern bei BOH bis nächsten Sommer Englischunterricht geben. Außerdem ist das Ziel, dass er einen Lehrplan schreiben und Unterrichtsmaterialien erstellen wird, durch den seine zukünftigen Nachfolger den Englischunterricht effektiv weiterführen können. Auch die neue Verantwortung und die Aufgaben im WEC Kambodscha-Leitungsteam entsprechen Danilos Begabungen.

Hanna hat die letzten vier Wochen einfach versucht zu überleben. Zoe hat zwei Zähne bekommen und Hanna selbst war in der Zeit ziemlich erkältet. Wir haben gestaunt, dass Zoe und sie gerade an dem Tag fit waren, an dem ein Ausflug mit dem BOH-Team geplant war und sie mit dabei sein konnten. Am darauffolgenden Tag begannen dann die Zahnungsbeschwerden mit dem zweiten Zahn. Das ist nun schon zwei Wochen her und die nächsten Zähne sind im Anmarsch.

Ausflug mit dem BOH Team

Wer regelmäßig an Zoes Entwicklung teilhaben möchte, kann sich gerne bei uns melden und wir lassen euch wissen, wie ihr ihren Blog lesen könnt.

Außerdem konnte sich Hanna schon zweimal mit der Kambodschanerin treffen, die die Leitung des Netzwerktreffens der Organisationen, die mit Menschen mit Behinderungen arbeiten, von ihr übernommen hat. Sie konnte ihr helfen Dinge zu reflektieren und Veränderungen anzugehen.

Wir fühlen uns schon wieder ziemlich heimisch hier. In manchen Bereichen, besonders im Team und im Projekt BOH müssen wir uns aber noch weiter Zeit geben bis wir wieder voll angekommen sind. Es hat sich einfach viel verändert in dem Jahr, als wir nicht hier waren.

Wie geht es euch?

 

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