Donnerstag, 13. März 2014

Angekommen!

Am 23.02. feierten wir unseren ersten Geburtstag in unserer neuen Wohnung – 1 Jahr in Kambodscha! Es gibt vieles, wofür wir dankbar sind. Wir durften in diesem ersten Jahr viel lernen und entdecken, wertvolle Beziehungen sind gewachsen, Gott war immer wieder erfahrbar und hat uns durch Tiefen getragen und letzten Endes sind wir in Siem Reap angekommen.

 
Nach 2,5 Jahren haben wir endlich wieder ein eigenes Zuhause, wofür wir sehr dankbar sind. Nachdem wir ca. 25 Häuser und Wohnungen angeschaut hatten, beschlossen wir drei Einraumwohnungen zu mieten. Solche Häuser mit identischen Einraumwohnungen gibt es hier in Siem Reap sehr viele – jedes Zimmer hat ein Bad, ein Bett und eine Spüle. Wir sind nun fast eingerichtet, nur die Gardinen und ein paar Kleinigkeiten fehlen noch.
Hier ein paar Bilder zum Anschauen: http://youtu.be/evXbYKHCMxs


Unsere Küche nach der Ankunft der Sitzgruppe

Unsere Nachbarn bewohnen alle ihre Einraumwohnung mit mehreren Personen, meist als ganze Familie und so sind wir in unserer Lebensgemeinschaft die mit Abstand Wohlhabendsten. Nur unsere kambodschanischen Vermieter, die gleich nebenan wohnen, leben „luxuriöser“. Von vielen werden wir mit „Madame“ und „Sir“ angesprochen. Mit dieser Situation umzugehen fällt uns – besonders Hanna – manchmal nicht so leicht! 
Nichts desto trotz haben wir gute Beziehungen zu der kambodschanischen Familie, die neben uns wohnt, sowie zu unserer Vermieterfamilie, die sich sehr gut um das Haus und uns kümmern. Auch zu den restlichen sieben Familien in unserem Haus haben wir erste Kontakte geknüpft. 
Die ersten vier Wochen in Siem Reap, in der kambodschanischen Familie, waren sehr hilfreich. Hanna hat kambodschanisch Kochen gelernt und Danilos Sprache hat einen Sprung nach vorn gemacht. Nun haben wir in ihnen schon kambodschanische Freunde in Siem Reap.

Hanna versucht sich beim Wäschewaschen mit der Hand :)

Danilo beim Wassermelone ernten

Auch mit dem Sprachstudium haben wir wieder begonnen und sind sehr dankbar für unseren tollen Sprachlehrer, der uns in den Bereichen, wo wir es brauchen, sehr professionell fördert und fordert.
Im Projekt Bridge of Hope sind wir nun meist fünf Tage pro Woche für zwei bis drei Stunden. Wir versuchen die einzelnen Angestellten kennenzulernen und zu verstehen, wie und was alles im Projekt so läuft. Außerdem übernehmen wir nun Schritt für Schritt praktische Aufgaben bei Bridge of Hope. So hat Danilo in den letzten Wochen mit dem kambodschanischen Büroangestellten die Finanzen überprüft, Hanna fuhr zu zahlreichen Gästehäusern, um eine geeignete Bleibe für unsere Praktikanten zu finden und gemeinsam bereiteten wir einige Programmpunkte für eine Konferenz vor. Es sind viele kleine Aufgaben, die wir übernehmen, aber sie geben uns einen Grund täglich im Projekt zu sein, um mehr und mehr die Mitarbeiter kennenzulernen. Das ist unser Hauptziel, denn nur wenn wir sie gut kennen, können wir sie auch angemessen unterstützen, in dem was sie tun.
Außerdem möchte Hanna sich Ende März auf den Weg machen, um andere Therapeuten zu treffen und zu sehen, welche Möglichkeiten es für sie im Bereich Physiotherapie in Siem Reap gibt.
So werden auch die kommenden Wochen sicher spannend bleiben. Wir freuen uns darauf und werden euch berichten.

Liebe Grüße aus Kambodscha,
wo es  auf die heiße Jahreszeit zugeht,
Danilo & Hanna

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