Nach 2,5 Jahren haben wir
endlich wieder ein eigenes Zuhause, wofür wir sehr dankbar sind.
Nachdem wir ca. 25 Häuser und Wohnungen angeschaut hatten, beschlossen wir
drei Einraumwohnungen zu mieten. Solche Häuser mit identischen Einraumwohnungen
gibt es hier in Siem Reap sehr viele – jedes Zimmer hat ein Bad, ein Bett und
eine Spüle. Wir sind nun fast eingerichtet, nur die Gardinen und ein paar
Kleinigkeiten fehlen noch.
Hier ein paar Bilder zum Anschauen: http://youtu.be/evXbYKHCMxs
| Unsere Küche nach der Ankunft der Sitzgruppe |
Unsere Nachbarn bewohnen
alle ihre Einraumwohnung mit mehreren Personen, meist als ganze Familie und so
sind wir in unserer Lebensgemeinschaft die mit Abstand Wohlhabendsten. Nur
unsere kambodschanischen Vermieter, die gleich nebenan wohnen, leben
„luxuriöser“. Von vielen werden wir mit „Madame“ und „Sir“ angesprochen. Mit
dieser Situation umzugehen fällt uns – besonders Hanna – manchmal nicht so
leicht!
Nichts desto trotz haben wir
gute Beziehungen zu der kambodschanischen Familie, die neben uns wohnt, sowie
zu unserer Vermieterfamilie, die sich sehr gut um das Haus und uns kümmern. Auch
zu den restlichen sieben Familien in unserem Haus haben wir erste Kontakte
geknüpft.
Die ersten vier Wochen in Siem
Reap, in der kambodschanischen Familie, waren sehr hilfreich. Hanna hat
kambodschanisch Kochen gelernt und Danilos Sprache hat einen Sprung nach vorn
gemacht. Nun haben wir in ihnen schon kambodschanische Freunde in Siem Reap.
| Hanna versucht sich beim Wäschewaschen mit der Hand :) |
| Danilo beim Wassermelone ernten |
Auch mit dem Sprachstudium haben
wir wieder begonnen und sind sehr dankbar für unseren tollen Sprachlehrer, der
uns in den Bereichen, wo wir es brauchen, sehr professionell fördert und
fordert.
Im Projekt Bridge of Hope sind
wir nun meist fünf Tage pro Woche für zwei bis drei Stunden. Wir versuchen die
einzelnen Angestellten kennenzulernen und zu verstehen, wie und was alles im
Projekt so läuft. Außerdem übernehmen wir nun Schritt für Schritt praktische
Aufgaben bei Bridge of Hope. So hat Danilo in den letzten Wochen mit dem
kambodschanischen Büroangestellten die Finanzen überprüft, Hanna fuhr zu
zahlreichen Gästehäusern, um eine geeignete Bleibe für unsere Praktikanten zu
finden und gemeinsam bereiteten wir einige Programmpunkte für eine Konferenz
vor. Es sind viele kleine Aufgaben, die wir übernehmen, aber sie geben uns
einen Grund täglich im Projekt zu sein, um mehr und mehr die Mitarbeiter
kennenzulernen. Das ist unser Hauptziel, denn nur wenn wir sie gut kennen,
können wir sie auch angemessen unterstützen, in dem was sie tun.
Außerdem möchte Hanna sich Ende
März auf den Weg machen, um andere Therapeuten zu treffen und zu sehen, welche
Möglichkeiten es für sie im Bereich Physiotherapie in Siem Reap gibt.
So werden auch die kommenden
Wochen sicher spannend bleiben. Wir freuen uns darauf und werden euch berichten.
Liebe Grüße aus Kambodscha,
wo es auf die heiße Jahreszeit zugeht,
Danilo & Hanna
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