Die Zeit bei WEC in Eppstein haben wir kurz vor Weihnachten abgeschlossen. Wir hatten dort eine sehr gute Zeit, die uns geholfen hat, uns noch mehr mit WEC zu identifizieren und uns in der WEC-Deutschland-Zentrale zu Hause zu fühlen. Außerdem konnten viele Fragen geklärt werden und Hanna konnte alle Studienarbeiten vor Jahresende fertig stellen, worüber sie auch sehr dankbar ist! In unserer Abschlussarbeit, die wir vorbereitend auf Kambodscha während den drei Monaten schreiben mussten, haben wir als Fazit Folgendes geschrieben: "Vieles haben wir nun schon über Kambodscha gelesen, gesehen und gelernt. Wir haben uns vorbereitet so gut es ging und doch sind wir uns bewusst, dass noch viele Fragen und viel Nichtverstehen auf uns warten wird. Wir haben uns vorgenommen als Fragende, Lernende und entdecken Wollende nach Kambodscha zu gehen. Wir wollen zuallererst die Kultur Kambodschas, aber auch des WEC-Teams so gut wie möglich kennenlernen."
Die Zeit
in Eppstein war auch geprägt von guten Zeiten mit alten und neuen Beziehungen.
Hanna genoss es noch einmal ganz nahe bei ihren Freundinnen Anna und Steffi zu
wohnen.
Uns von
unseren Kollegen im Vorbereitungskurs - Samuel und Evelyn - zu verabschieden,
fiel uns sehr schwer. Wir verbrachten legendäre Stunden miteinander, empfanden
uns gegenseitig als große Bereicherung und werden uns wahrscheinlich vorerst so
schnell nicht wiedersehen...
| von Evelyn, Samuel & Leo mussten wir uns verabschieden |
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| Elena zu Besuch bei uns in Eppstein |
| beim Unterschreiben der WEC-Prinzipien bei unserer Annahme |
Nun liegen bereits vier Wochen reisen und verabschieden hinter und noch weitere vier Wochen vor uns. Wir freuen uns total unsere Familien, Kirchen und Freunde zu sehen und genießen die Stunden mit ihnen. Wir merken aber auch, dass unsere Zeit und Kraft, um sich gut von allen zu verabschieden, begrenzt ist. Abschied nehmen kostet viel Kraft, besonders wenn sich das über viele Wochen hinzieht.
In Kambodscha tut sich derzeit einiges beim "Bridge of Hope"-Projekt, bei dem wir in Zukunft mitarbeiten werden. Das Projekt wächst, die Schüler- und Angestelltenzahlen steigen. Doch es gibt auch Niederschläge: Eine Schülerin wurde zum Beispiel von ihrer Mutter in die Prostitution verkauft, konnte aber von "Bridge of Hope" freigekauft werden. Alles in allem ist es eine stressige Situation für Valeria, die brasilianische Teamleiterin, die sich sehr auf Verstärkung freut. Übrigens hat „Bridge of Hope“ nun auch eine Webseite in deutscher Sprache: www.bridge-of-hope-cambodia.com/de/
Außerdem sind wir auf unserer Wohnungssuche in Phnom Penh fündig geworden. Wir werden für den Anfang mit einem amerikanisch-afrikanischem Paar zusammenwohnen. Dieses Thema abhaken zu können, erleichtert uns sehr.
Das
nächste Mal melden wir uns dann schon aus Kambodscha.
| unsere zukünftigen Vermieter & Mitbewohner mit einem kambodschanischen Nachbarskind |
| unser zukünftiges Zimmer |
Ein gutes neues Jahr wünschen wir euch!
Liebe
Grüße,
Danilo
& Hanna

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