Mittwoch, 19. Februar 2020

Ein neues Jahr




Liebe Freunde,

Hattet ihr schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr? Aus dem letzten Buch, dass Hanna gelesen hat, bewegte uns ein Zitat sehr: „Das beste Mittel gegen Materialismus ist geben.“ Es ist unser Wunsch freizügig mit unseren Ressourcen umzugehen und nicht permanent danach zu streben mehr und mehr zu besitzen!

Seit unserem letzten Blog, ist gefühlt eine Ewigkeit vergangen – so viel ist in der Zwischenzeit passiert. Wir waren zur Fortbildung in Indien und hatten danach noch ein paar Tage Urlaub, um Indien zu erkunden. Kaum zurück fanden verschiedene Weihnachtsfeiern statt, dann war Weihnachten, dann Silvester und nun sind schon wieder einige Wochen des neuen Jahrzehnts verlebt. Zwischen den Höhepunkten haben wir sehr viel gearbeitet, denn etliches war durch unsere Zeit in Indien liegen geblieben und vieles war zu tun für den Jahresabschluss in der Buchhaltung und für die Übergabe von Bridge of Hope (BOH, Brücke der Hoffnung) an Jugend mit einer Mission (JMEM) am 1. Januar 2020. Nun schauen wir dankbar zurück auf die letzten Wochen, denn es konnte viel erledigt werden.


Unsere Zeit in Indien war ein großes Geschenk an uns. Da unsere Kinder im Oktober und November ständig krank waren, kamen wir müde und überarbeitet in Indien an. Leider war der Ort, wo wir untergebracht waren, sehr einfach. Wir schliefen in Betten mit harten Matratzen und Kissen und saßen tagsüber auf Plastikstühlen, auf denen Hanna durch die schlechte Sitzhaltung innerhalb kürzester Zeit Kopfschmerzen bekommt. Nicht wirklich die besten Voraussetzungen um sich zu erholen. Wir waren dankbar, als wir von dort weiter reisen und wieder in weicheren Betten schlafen konnten. Doch die Gemeinschaft war sehr wohltuend. Wir trafen viele sehr erfahrene Leiter, die teilweise schon Jahrzehnte unterschiedliche Leitungsaufgaben in unserer Organisation ausfüllen, von deren Erfahrungen und Lebensweisheiten wir lernen konnten und die uns sehr ermutigt haben.
Danilo hat sich tagsüber, während Hanna an der Fortbildung teilnahm, um die Kinder gekümmert. Doch auch er hat die Gemeinschaft als sehr wohltuend empfunden und am Abend, als die Kinder schliefen, haben wir uns gemeinsam zu Gesprächen getroffen. Unsere Mädels haben das schöne, waldige Gelände sehr genossen und liebten es von morgens bis abends im Dreck und im Wald zu spielen. Genial war, dass noch eine amerikanische Familie dabei war und Zoe gute Freunde gefunden hat.


Hanna präsentiert ihre Ziele fürs nächste Quartal



Als wir zurück kamen waren der neue BOH-Leiter und seine Frau nur noch zwei Tage da, bevor sie über Weihnachten und Neujahr nach Korea flogen. Vieles musste noch geklärt und abgesprochen werden. Manches wurde nicht erledigt als wir in Indien waren, sodass noch mehr zu Danilos ohnehin schon vielen ToDo’s hinzukam. Der Leiter von JMEM in Siem Reap, war eigentlich auch im Urlaub, aber da er in Siem Reap blieb, war er bereit Danilo ein paar Mal zu treffen, um dringende Fragen zu klären. Zum Beispiel brauchen wir ein neues Visum. Wir werden das nun über JMEM erhalten, aber dafür gab es noch manches zu organisieren und einzureichen.

Einen Übersetzer für BOH zu finden, der gut Koreanisch und Englisch kann ist weiterhin ein großes Anliegen. Kurzzeitig hatten wir eine Übersetzerin, doch sie kann nun wegen anderer Verpflichtungen nicht mehr für uns arbeiten. Unser Anforderungsprofil und das Gehalt, das wir anbieten können, macht diese Suche fast aussichtslos. Wir sind gespannt was wir im neuen Jahr in diesem Bereich erleben werden.

Vielen Dank für euer Interesse an unserem Leben. Wir freuen uns auf das neue Jahr hier in Kambodscha!
Liebe Grüße,
Hanna, Danilo, Zoe & Mia

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen