…ging es in unserem Leben in den letzten
Wochen!
Wir waren ständig unterwegs und wenn wir in
Siem Reap waren, waren wir viel unterwegs mit Gästen. Alles in allem war es
eine sehr lehreiche Zeit!
Zuerst lernten wir auf einem Vorbereitungs-Seminar
für unseren Heimataufenthalt in
Phnom Penh, wie unser erster Heimataufenthalt aussehen kann. Wir haben
viel reflektiert, geplant und konnten schon einige Dinge vorbereiten. Erst
wussten wir nicht, was wir denn in zwei Wochen alles lernen sollten, doch die
Zeit war prall gefüllt.
Nun ist es auch offiziell: Wir kommen Ende
Oktober für ca. vier Monate nach Deutschland und freuen uns schon sehr, euch zu
sehen!
Zurück in Siem Reap lernten wir Kambodscha
mit den Augen unserer Besucher zu sehen. An vieles, was sie besonders
empfanden, haben wir uns schon lange gewöhnt.
| Besucher Roland |
| Danilos Bruder mit Familie und Freunden zu Besuch |
Außerdem lernten wir, dass durch einen neuen
Nachtbus zwischen Siem Reap und Phnom Penh, die weite Fahrt nach Sihanoukville
ans Meer, gar nicht mehr ganz so weit erscheint. So verbrachten wir zwei Nächte im Bus und genossen dazwischen
zwei Tage am Strand mit Danilos Bruder, seiner Familie und Freunden.
| am Meer |
Uns nicht von Erwartungen aus unserem Umfeld leiten und erdrücken zu lassen, ist
ein weiterer Lernprozess, indem wir stehen. Wir merken immer wieder, dass wir
nicht alle Erwartungen erfüllen können, die von unterschiedlichsten Seiten auf
uns einströmen. Sich das einzugestehen, fällt uns manchmal schwer, jedoch ist
es (über)lebenswichtig für uns, um nicht auszubrennen und trotz vieler
unterschiedlicher Aufgabenbereiche frisch zu bleiben.
Beim 3. Netzwerktreffen der
Organisationen, die mit Menschen mit Behinderung in Siem Reap arbeiten, lernte
Hanna, dass die Ziele der teilnehmenden Kambodschaner ganz anders sind als die
Ziele der Ausländer. Viele Ausländer hier, haben bereits ein sehr gutes
Netzwerk und haben viel ambitioniertere Ziele, als die meisten Kambodschaner,
die es einfach genießen Zeit zu haben und hören zu können, was wer macht. Dabei
strahlen sie, wenn sie merken, dass sie sich gegenseitig helfen können.
| 3.Netzwerktreffen |
Weiter
ging es zum nächsten Training in Phnom Penh. Gleich darauf folgte eine Konferenz unserer Organisation, ebenfalls in Phnom Penh – eine Zeit
des Innehaltens, Reflektierens, Ausblickes, füreinander Betens und natürlich
auch des Genießens von Teamgemeinschaft. Genau das, was wir zu diesem Zeitpunkt
brauchten.
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| derzeitiges Team unserer Organisation |
Nun sind wir wieder zurück in Siem Reap, doch
am Donnerstag geht es schon wieder weiter nach Bangkok, um Danilos
Eltern abzuholen und mit ihnen zwei Wochen unseres Lebens hier zu teilen.
Darauf freuen wir uns sehr!
Liebe
Grüße,
Danilo
& Hanna
| Bei der Geburtstagsfeier des Kindes einer "Bridge of Hope" Mitarbeiterin |

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