Mittwoch, 4. März 2015

Hin und her…



…ging es in unserem Leben in den letzten Wochen!
Wir waren ständig unterwegs und wenn wir in Siem Reap waren, waren wir viel unterwegs mit Gästen. Alles in allem war es eine sehr lehreiche Zeit!

Zuerst lernten wir auf einem Vorbereitungs-Seminar für unseren Heimataufenthalt in Phnom Penh, wie unser erster Heimataufenthalt aussehen kann. Wir haben viel reflektiert, geplant und konnten schon einige Dinge vorbereiten. Erst wussten wir nicht, was wir denn in zwei Wochen alles lernen sollten, doch die Zeit war prall gefüllt.
Nun ist es auch offiziell: Wir kommen Ende Oktober für ca. vier Monate nach Deutschland und freuen uns schon sehr, euch zu sehen!

Zurück in Siem Reap lernten wir Kambodscha mit den Augen unserer Besucher zu sehen. An vieles, was sie besonders empfanden, haben wir uns schon lange gewöhnt.

Besucher Roland

Danilos Bruder mit Familie und Freunden zu Besuch
Außerdem lernten wir, dass durch einen neuen Nachtbus zwischen Siem Reap und Phnom Penh, die weite Fahrt nach Sihanoukville ans Meer, gar nicht mehr ganz so weit erscheint. So verbrachten wir zwei Nächte im Bus und genossen dazwischen zwei Tage am Strand mit Danilos Bruder, seiner Familie und Freunden.

am Meer

Uns nicht von Erwartungen aus unserem Umfeld leiten und erdrücken zu lassen, ist ein weiterer Lernprozess, indem wir stehen. Wir merken immer wieder, dass wir nicht alle Erwartungen erfüllen können, die von unterschiedlichsten Seiten auf uns einströmen. Sich das einzugestehen, fällt uns manchmal schwer, jedoch ist es (über)lebenswichtig für uns, um nicht auszubrennen und trotz vieler unterschiedlicher Aufgabenbereiche frisch zu bleiben.

Beim 3. Netzwerktreffen der Organisationen, die mit Menschen mit Behinderung in Siem Reap arbeiten, lernte Hanna, dass die Ziele der teilnehmenden Kambodschaner ganz anders sind als die Ziele der Ausländer. Viele Ausländer hier, haben bereits ein sehr gutes Netzwerk und haben viel ambitioniertere Ziele, als die meisten Kambodschaner, die es einfach genießen Zeit zu haben und hören zu können, was wer macht. Dabei strahlen sie, wenn sie merken, dass sie sich gegenseitig helfen können.

3.Netzwerktreffen
 
Weiter ging es zum nächsten Training in Phnom Penh. Gleich darauf folgte eine Konferenz unserer Organisation, ebenfalls in Phnom Penh – eine Zeit des Innehaltens, Reflektierens, Ausblickes, füreinander Betens und natürlich auch des Genießens von Teamgemeinschaft. Genau das, was wir zu diesem Zeitpunkt brauchten.

derzeitiges Team unserer Organisation
 
Nun sind wir wieder zurück in Siem Reap, doch am Donnerstag geht es schon wieder weiter nach Bangkok, um Danilos Eltern abzuholen und mit ihnen zwei Wochen unseres Lebens hier zu teilen. Darauf freuen wir uns sehr!

Liebe Grüße,
Danilo & Hanna

Bei der Geburtstagsfeier des Kindes einer "Bridge of Hope" Mitarbeiterin

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