...es ist wirklich schon ein Monat vorbei!
Unglaublich, weil die Zeit rennt und...
...unglaublich, weil es sich anfühlt als wären wir schon ewig hier.
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Wir haben viiiieeel erlebt in den letzten Wochen: Mühlen- und Hausbootbesichtigung, niederländisches Fast Food, Fahrradtouren, Frauen- und Männerwochenende, Besuch eines koreanischen und holländischen Gottesdienstes, Besichtigung von Amsterdam, sowie Projektbesuche in Rotterdam und Düsseldorf mit Stadtbesichtigung. Es ist echt genial, wie man hier angeleitet wird, fremde Kulturen zu erkunden und besser zu verstehen.
Auch in unsere zweite Heimat Kirchheim/Teck konnten wir schon für ein Wochenende fahren und liebe Freunde aus Baden-Württemberg (Nadine & Chris) haben uns hier in Cornerstone bereits besucht.
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Unsere Beziehungen zu den Mitstudenten und Dozenten sind deutlich enger geworden. Jeder bringt eine unglaublich spannende Geschichte mit. Echt genial, wie Gott jeden so vorbereitet hat hierher zu kommen. Man würde am Liebsten den ganzen Tag die tolle Gemeinschaft mit so vielen unterschiedlichen und tollen Persönlichkeiten genießen. Doch obwohl man durchs Studium dafür relativ wenig Zeit hat, sind schon Tränen geflossen vor Lachen und vor Traurigkeit.
Wir sehen es auch als Privileg Teil einer Mentoringgruppe zu sein, mit der wir uns durchschnittlich alle zwei Wochen treffen. Einmal im Monat haben wir zusätzlich ein persönliches Mentoringgespräch. Davon haben wir beide schon sehr profitiert. Genial, dass hier nicht nur in unser Wissen sondern auch in unsere Persönlichkeit investiert wird.
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Es ist ja schon durchgeklungen, dass das Studieren sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Das hatten wir so nicht erwartet und bringt uns regelmäßig an unsere Grenzen. Wir sind immer noch am Ausloten wie wir den Berg der Studienarbeiten gut bewältigen können. Zu jedem Blockseminar müssen pro Woche 3-4 Arbeitsaufträge (Hausarbeiten, Leseaufgaben, Gruppenreferate, Interviews, etc.) erledigt werden. Wenn man dann am Wochenende auch noch unterwegs ist, sitzt man oft unter der Woche von 14-21 Uhr vor dem Laptop.
Doch der Unterricht ist sehr interessant. Neben kulturellem Training lernen wir die Bibel besser kennen, haben oft sehr gute Diskussionen und werden hinterfragt, warum wir Dinge auf diese oder jene Art glauben. Die Diskussionen mit Christen aus der ganzen Welt sind total bereichernd.
Danilo hatte in den letzten Wochen Unterricht zu den Themen Hinduismus, Buddhismus und emotionale Gesundheit, wo es um Dinge wie Stressbewältigung und Burnout ging – also echt praktische Inhalte vorbereitend auf das Leben im Ausland.
Danilo hatte in den letzten Wochen Unterricht zu den Themen Hinduismus, Buddhismus und emotionale Gesundheit, wo es um Dinge wie Stressbewältigung und Burnout ging – also echt praktische Inhalte vorbereitend auf das Leben im Ausland.
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Wir müssen hier auch bei einem Projekt mitarbeiten, um das Gelernte gleich praktisch anzuwenden. Wir wurden gefragt, ob wir in Deutschland die Leiter einer evangelischen Jugendgruppe unterstützen und coachen könnten. Da wir schon viele Jahre selbst Jugendarbeit gemacht haben, konnten wir uns das gut vorstellen und freuen uns sehr im Bereich Mitarbeiterförderung, Aufgabendelegierung und Projektleitung noch mehr Erfahrungen sammeln zu können.
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Nun noch eine sehr gute Nachricht zum Schluss: Ich (Danilo) habe eine Teilzeit-Arbeitsstelle gefunden! Werde nächste Woche (Anfang Oktober) in einer pädagogischen Tagesgruppe beginnen. Ca. 15 Schüler aus Familien, die vom Jugendamt betreut werden, kommen nach der Schule in die Tagesgruppe und bekommen Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitbeschäftigung. Hierbei werden mit jedem Kind individuell Ziele erarbeitet und immer wieder überprüft. Es wird viel am Charakter und Sozialverhalten gearbeitet und Elternarbeit ist ein weiterer Schwerpunkt.
Die letzten Wochen waren bezogen auf diesen Punkt schwierig und gut zugleich. Als ich Anfang September kaum Rückmeldungen auf meine Bewerbungen bekommen hatte, konnte ich Gott nicht verstehen. Ich dachte, ich weiß doch was das Beste für mich ist in diesem Jahr... Als Gott mir ziemlich deutlich zeigte, dass ich ihm eigentlich gar nicht vertraue, war ich über mich erschrocken. Daraufhin legte ich dieses Jahr ganz neu in Gottes Hände und sagte ihm, dass ich ihm vertrauen möchte. Er weiß was für uns und für mich am Besten ist. Als Gott mir diese Wahrheit neu bewusst machte und ich mich ganz neu entschied, ihm zu vertrauen, fiel eine große Last von meinen Schultern und ich konnte der Zukunft ganz ruhig entgegensehen. Ich gab es also in seine Hand, ob ich in diesem Jahr arbeiten oder Vollzeit mit studieren sollte. ...und kurze Zeit später kamen plötzlich Einladungen zu Bewerbungsgesprächen. Gott ist echt genial!!!
Nun freute ich mich sehr auf die neue Herausforderung in der Tagesgruppe, auf die Kinder und das neue Team, indem ich arbeiten werde.
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Ihr seht also, obwohl das hier kein Spaziergang ist, sind wir doch überreich beschenkt.
Wir freuen uns auch von euch zu hören!
Bis bald!
Liebe Grüße, Danilo & Hanna!
Bis bald!
Liebe Grüße, Danilo & Hanna!
| Die Windmühle unseres Dorfes |
| Beim Bespannen der Windmühlenflügel |
| mit Nadine & Chris in Amsterdam |
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